Baumanagement-Software im Vergleich: Welche Lösung passt zu Ihrem Projekttyp?
Die richtige Software spart Zeit, reduziert Fehler und verbessert die Koordination. Infrakit, PlanRadar, Dalux, Procore – jede Lösung hat ihre Stärken. Aber welche brauchen Sie wirklich?
Während PlanRadar auf Baustellenmanagement und Inspektionen spezialisiert ist und Dalux beim BIM-Viewing punktet, bietet Infrakit eine kartenbasierte Lösung für Infrastruktur- und Tiefbauprojekte – inklusive Echtzeit-Koordination und Maschinenintegration. Procore richtet sich an Großunternehmen mit umfassendem Finanzmanagement.
In diesem Vergleich zeigen wir Ihnen, welche Plattform am besten zu Ihrem Anwendungsfall passt.

Vertraut von Bauunternehmen weltweit
Die wichtigsten Arten von Baumanagement-Software
Die meisten Lösungen haben einen klaren Schwerpunkt, auch wenn sie angrenzende Funktionen mit abdecken. Hier ein kurzer Überblick über die Kategorien und ihre jeweilige Kernidee:
1. Kartenbasierte Infrastruktur-Management-Plattformen
Kernidee: Eine Live-Karte dient als zentrale Arbeitsoberfläche. Teams koordinieren Planstände, Baufortschritt, Baustellendokumentation und Reality-Capture-Daten, sodass Büro, Baustelle und Maschinen jederzeit auf demselben Informationsstand arbeiten.
2. BIM-zentrierte Plattformen (Modellansicht + Qualität/Mängel auf der Baustelle)
Kernidee: Das BIM-Modell ist das zentrale Objekt der Zusammenarbeit (viewer-basiert), häufig kombiniert mit Mängel- und Qualitätsprozessen auf der Baustelle.
3. Baustellendokumentation + Mängel + Abnahmen (planbasiertes „Pinning“)
Kernidee: Erfassung und Nachverfolgung von Mängeln, Prüfungen, Bautagebücher und Aufgaben. Tickets und Beobachtungen werden typischerweise an Zeichnungen/Pläne und manchmal an BIM-Modelle „gepinnt“. Diese Funktionalität ist oft auch Bestandteil kartenbasierter Plattformen.
4. End-to-End-Bau-Suiten (Projektmanagement + Qualität/Sicherheit + Finanzen)
Kernidee: Eine integrierte Plattform, die mehrere Bereiche abdeckt – Projektmanagement, Qualität und Arbeitssicherheit, Baustellen-Workflows, Reporting sowie häufig auch das Finanz- und Vertragsmanagement.
Schnellvergleich: passende Tools nach typischem Anwendungsfall
Dies ist unser „Best-Fit“-Leitfaden, keine Rangliste. Er kann verwendet werden, um 2–3 geeignete Optionen für ein individuelle Pilotprojekt auszuwählen.
| Lösung | Am besten geeignet für | Typische Stärken | Typische Einschränkungen |
|---|---|---|---|
| Infrakit | Infrastruktur- und Tiefbauausführung | Kartenbasierte Workflows; standortbezogene „Baustellenwahrheit"; Echtzeit-Koordination zwischen Projektbeteiligten; Integration mit Vermessung, Maschinensteuerung und Reality-Capture; Baustellendokumentation inklusive. | Nicht als reine „BIM-basierte" Gebäudekoordinationsplattform konzipiert. |
| PlanRadar | Baustellenmanagement, Inspektionen, Bautagebücher, Planansicht | Tickets an Pläne geheftet; mobile Erfassung von Fotos und Notizen; starke Workflows für Berichte und Übergabedokumentation. | Nicht als maschinensteuerungsfokussiertes System für Infrastruktur-Ausführung positioniert. |
| Capmo | KMU-Baustellendokumentation (DACH), Ordner-Interface | Fokus auf Dokumentation, Aufgaben, Bautagebuch und Abnahmen; mobil + Web für die einfache Baustellenkoordination. | Nicht als BIM-first oder maschinensteuerungs-first Lösung positioniert. |
| Dalux | BIM-Viewer + Qualitäts- & Mängelprozesse | BIM-Viewer-fokussierte Zusammenarbeit; Mängel- und Qualitätsverfolgung direkt am 3D-Modell. | Weniger Schwerpunkt auf kartenbasierter Infrastruktur-Ausführung und Maschinen-Workflows. |
| Procore | Unternehmensweites Baumanagement (inkl. Finanzen) | Breite Suite für Projektausführung, Qualität, Sicherheit, Reporting und Finanzmanagement für Großunternehmen. | Hoher Einführungsaufwand; dokumentenzentriert und weniger visuell-kartenbasiert. |
| Autodesk Build | RFIs, Dokumenten-Workflows & Modellkoordination | Sehr strukturierte Workflows für Büro-zu-Baustelle-Prozesse; ideal für Teams in der Autodesk-Umgebung. | Weniger flexibel für rein kartenbasierte Ansätze im Infrastrukturbau. |
| PlanGrid | Mobiler Planzugriff für Baustellenteams | Zuverlässiger Zugriff auf Pläne sowie einfache Erfassung von Mängeln und Fotos direkt vor Ort. | Nicht für die Steuerung der Infrastruktur-Ausführung und kartenbasierte Koordination ausgelegt. |
WARUM INFRAKIT?
Echtzeit-Daten für alle
Keine veralteten Informationen mehr. Alle Projektbeteiligten – vom Bauleiter bis zum Baggerfahrer – arbeiten mit denselben aktuellen Daten. Änderungen werden sofort für alle sichtbar.
– Live-Kartenansicht des Baufortschritts
– Nahtlose Bestandsdokumentation direkt von den Maschinen
– Georeferenzierte Fotos direkt vom Smartphone
Unser Team besteht aus ehemaligen Vermessern und Bauleitern, die Ihre Sprache sprechen. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit jemandem, der eine Totalstation bedient hat – nicht nur darüber gelesen.
- – Persönlicher Kontakt von Teammitgliedern mit Praxiserfahrung
- – Einrichtung und Schulung durch Bauprofis
- – Support in Stunden, nicht Tagen – weil wir wissen, dass Verzögerungen Geld kosten
Verbinden Sie alle Ihre Maschinen auf einmal
Infrakit funktioniert herstellerunabhängig mit allen gängigen Systemen: Leica, Trimble, Topcon, Novatron und mehr. Keine Vendor Lock-ins, keine teuren Systemwechsel.
- – Integration mit CAD-Systemen (AutoCAD, Civil 3D, etc.)
- – Anbindung aller Maschinensteuerungssysteme
- – Kompatibel mit vorhandener Vermessungstechnik
ECHTE PROJEKTE. LOKALE EXPERTISE.
Unsere Arbeit spricht für sich: Über 16.000 Infrastrukturprojekte weltweit wurden mit Infrakit abgeschlossen – von 2 km langen Wohnstraßen bis hin zu 32 km Autobahnen, von städtischen Straßenbahnlinien bis zu internationalen Flughäfen.
Bei Infrakit arbeiten Sie mit ehemaligen Bauleitern und Vermessern zusammen, die Ihre Sprache sprechen – und praxisnahe Lösungen liefern, statt nur Software zu verkaufen.
Ihre Vorteile im Überblick:
✓ Projekte werden Wochen oder Monate früher fertiggestellt
✓ 2–3 Stunden pro Tag weniger Aufwand für Dokumentation und Koordination
Lust auf einen Kaffee? Schauen Sie vorbei!
Unser Büro in München steht Ihnen jederzeit offen. Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und uns auszutauschen.
Erfahren Sie, wie wir Kundenprojekte zu Erfolgsgeschichten machen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Reicht eine Plattform für alles aus?
Manchmal, aber oft nicht. Viele leistungsstarke Teams kombinieren ein BIM-zentrisches Tool (Planungs-/Modellzusammenarbeit) mit einer kartenbasierten Ausführungsplattform (Baustellenwahrheit) plus ERP-/Finanzsysteme für kaufmännische Kontrolle.
Was ist der größte Fehler, den Käufer machen?
Eine „große Suite“ kaufen ohne klare Workflows und Rollout-Verantwortung – und sie dann auf der Baustelle zu wenig nutzen.
Was ist am wichtigsten zur Reduzierung von Nacharbeiten?
Eine gemeinsame Single Source of Truth, Echtzeit-Baustellendokumentation und Eliminierung von Versionskonflikten zwischen Büro, Vermessung und Maschinen.
Woher weiß ich, ob ich kartenbasierte oder BIM-zentrische Software brauche?
Fragen Sie sich: „Wo passieren die meisten Verzögerungen?“ Wenn Ihr Team mit „was passiert wo“ über große Baustellen hinweg kämpft, wählen Sie kartenbasiert. Wenn Ihr Engpass die Koordination von Gebäudemodellen und Planungskonflikten ist, wählen Sie BIM-zentrisch.
Kann Baumanagementsoftware in meine bestehenden Tools und Planungen integriert werden?
Das hängt vom Fokus der Plattform ab. Kartenbasierte Ausführungsplattformen wie Infrakit ermöglichen es Ihnen, Ihre Planungsmodelle zu importieren und direkt mit Vermessungsgeräten, Maschinensteuerungssystemen und Drohnen-Workflows zu synchronisieren, um eine Single Source of Truth zu schaffen. Im Gegensatz dazu konzentrieren sich BIM-zentrische Tools auf die Integration mit CAD-/BIM-Software zur Modellkoordination. Um einen reibungslosen Workflow zu gewährleisten, prüfen Sie vor dem Kauf immer die spezifische Dateiformat- und Hardware-Kompatibilität.
Was, wenn mein Team keine neue Software nutzen will?
Wählen Sie Software, die die tägliche Arbeit einfacher macht, nicht schwerer. Teams übernehmen Tools, die ihnen Zeit sparen – wie die neuesten Pläne auf dem Handy zu haben, statt durch Ordner zu suchen. Vermeiden Sie Tools, die zusätzliche Schritte ohne klaren Nutzen hinzufügen.
Wie viel kostet Infrakit?
Die Preisgestaltung hängt von Projektgröße und Teamgröße ab. Die meisten Projekte liegen zwischen €500-€2.500/Monat. Wir erstellen ein individuelles Angebot, nachdem wir Ihre Anforderungen und Ihr Potenzial kennengelernt haben. Unsere Kunden sehen die Investition typischerweise bereits beim ersten Projekt durch reduzierte Nacharbeiten und schnellere Fertigstellung amortisiert.
Was ist, wenn wir bereits andere Software verwenden?
Infrakit funktioniert neben Ihren bestehenden Tools. Viele Kunden nutzen weiterhin ihre CAD-Software (AutoCAD, Civil 3D) für die Planung und verwenden Infrakit für die Koordination und Dokumentation auf der Baustelle. Wir integrieren mit über 100 Systemen, sodass Sie nicht ersetzen müssen, was bereits funktioniert.
Bereit, solche Ergebnisse auf Ihren eigenen Projekten zu sehen?
Mit über 15 Jahren Erfahrung und 1.500+ unterstützten Bauunternehmen wissen wir, wie wir Ihre Abläufe reibungslos gestalten.
Vereinbaren Sie unten ein 30-minütiges Beratungsgespräch. Wir analysieren Ihre Arbeitsabläufe und zeigen Ihnen Ihr konkretes Einsparpotenzial – unverbindlich, ohne Verkaufsdruck und ohne Unterbrechung Ihrer Projekte.
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