Mit Release 3.9.8 liegt der Fokus auf einem ganz praktischen Ziel: mehr Kontrolle bei der täglichen Arbeit direkt auf der Karte. Ob bei der Prüfung von Querprofilen, der Kontrolle von Massen oder der Navigation durch Projektdaten – dieses Update beseitigt viele kleine, aber wiederkehrende Reibungspunkte und sorgt dafür, dass Informationen einfacher erfasst, nachvollzogen und verlässlich genutzt werden können.
Anstatt komplett neue Arbeitsweisen einzuführen, stärkt dieses Release die bestehenden Prozesse, auf die Teams bereits täglich angewiesen sind. Messungen bleiben erhalten, Ansichten verhalten sich konsistent, PDFs funktionieren deutlich stabiler und zahlreiche alltägliche Aktionen laufen schneller und vorhersehbarer ab.
Messungen bleiben dauerhaft erhalten
Flächen- und Längenmessungen können jetzt direkt auf der Karte gespeichert werden und bleiben projektübergreifend über verschiedene Sitzungen hinweg verfügbar.
Bisher mussten Polygone oder Messungen beim erneuten Öffnen eines Projekts häufig erneut erstellt werden. Mit Version 3.9.8 bleiben diese Informationen erhalten und können jederzeit wiederverwendet werden. Zusätzlich sind sie für andere Projektbeteiligte sichtbar, wodurch Referenzdaten einfacher geteilt und gemeinsam genutzt werden können.
Warum das relevant ist:
- Kein erneutes manuelles Vermessen beim erneuten Öffnen von Projekten
- Gemeinsame Referenzdaten für alle Beteiligten
- Schnellere Prüfungen und Entscheidungen bei wiederkehrenden Bereichen
Eine kleine Änderung mit spürbarer Wirkung im täglichen Projektgeschäft.

Querprofile mit DEM als Ausgangsbasis
Die Querprofilansicht unterstützt nun die Verwendung eines Digitalen Geländemodells (DEM) als Terrainquelle.
Dadurch können Analysen bereits gestartet werden, bevor vollständige As-built-Vermessungsdaten vorliegen. Gerade in frühen Projektphasen oder bei noch unvollständigen Vermessungen lässt sich sofort ein belastbarer Geländebezug herstellen.
Zusätzlich werden Punktwolken in Querprofilen jetzt als durchgehende Linien dargestellt. Zuvor wurden lediglich einzelne Punkte angezeigt, was Vergleiche erschwerte. Die neue Darstellung verbessert die Lesbarkeit deutlich und erleichtert den direkten Vergleich zwischen Gelände-, Punktwolken- und Planungsdaten.
Warum das relevant ist:
- Querprofile bereits in frühen Projektphasen nutzbar
- Arbeiten trotz unvollständiger Vermessungsdaten möglich
- Besseres Verständnis des Geländekontexts von Beginn an
- Einfacherer Vergleich zwischen Gelände, Punktwolke und Planung
Für viele Teams werden Querprofile damit nicht mehr nur zum Prüfwerkzeug am Projektende, sondern bereits zu einem wichtigen Bestandteil der frühen Planung und Koordination.
Stabile PDF-Anzeige ohne Abstürze
Die Verarbeitung von PDFs wurde umfassend verbessert. Vektorbasierte PDFs lassen sich nun zuverlässig öffnen – auch Dateien, die zuvor zu Abstürzen geführt haben. Rasterisierte PDFs werden außerdem korrekt in Anhängen dargestellt.
Warum das relevant ist:
- Keine Unterbrechungen bei Planprüfungen
- Verlässliches Öffnen großer oder komplexer Dateien
- Weniger externe Workarounds oder Zusatztools notwendig
Gerade für Teams, die regelmäßig mit umfangreichen Planunterlagen arbeiten, sorgt dieses Update für deutlich mehr Stabilität im Alltag.
Verbesserungen, die im Alltag spürbar werden
Mehrere kleinere Funktionen sorgen zusätzlich für mehr Übersicht und Kontrolle innerhalb der Kartenansicht:
- Gespeicherte Ansichten können gesperrt werden, um unbeabsichtigte Änderungen zu vermeiden
- Modelle, Zeichnungen oder sämtliche Inhalte im Designs-Tab lassen sich mit einer Aktion entfernen
- Standard-Sprungweiten für die 360°-Navigation können projektweit definiert werden
- Linienbeschriftungen lassen sich ausblenden für eine übersichtlichere Kartenansicht
- Inaktive LKWs können in der Mass-Haul-Ansicht ausgeblendet werden
- Das Fenster zur Volumenberechnung bleibt für Screenshots sichtbar
Jede dieser Verbesserungen reduziert kleine Unterbrechungen im Arbeitsalltag und unterstützt einen fokussierteren Workflow.

Mehr Stabilität in zentralen Workflows
Zusätzlich enthält Release 3.9.8 zahlreiche Korrekturen und Optimierungen zur Verbesserung der Systemstabilität:
- Korrekte Fotoausrichtung beim Upload in Dateien
- Equipment-Panel aktualisiert sich korrekt nach neuen Fahrten
- „Clear map state“ entfernt nun zuverlässig alle Selektionen
- Kartenzustände werden nicht mehr fehlerhaft zwischen Projekten übernommen
- Korrekte Darstellungsreihenfolge für Online- und Offline-Geräte
- Anpassungen von Druckbereichen funktionieren bei 100 %-Overlay-Skalierung
- Mass-Haul-Pfade fokussieren automatisch den relevanten Kartenbereich
- „View on map“ und „View in 3D“ laden Dateien korrekt
- Verbesserter Touch-Support für das Sortieren von Kartenebenen
- Aktualisierte SSO-Login-URL
- „Select all“ funktioniert nun auch im As-built-Tab
- Neue Templates erscheinen oben in der Liste
- Orthophoto-Batchexporte erzeugen keine beschädigten ZIP-Dateien mehr
Darüber hinaus wurde die gesamte Upload-Architektur grundlegend verbessert. Dateien werden nun stabiler und sicherer verarbeitet, wodurch sowohl die Systemzuverlässigkeit als auch die Kapazität beim Arbeiten mit Projektdaten erhöht wurden.
Viele dieser Änderungen sind keine sichtbaren „Headline-Features“, verbessern aber die Stabilität und Zuverlässigkeit im täglichen Einsatz spürbar.
Warum dieses Release relevant ist
Release 3.9.8 steht für mehr Konsistenz und Kontrolle im täglichen Arbeiten mit Projektdaten. Informationen bleiben dort, wo sie erwartet werden, zentrale Werkzeuge wie PDFs funktionieren zuverlässig und wiederkehrende Aufgaben erfordern deutlich weniger manuelle Wiederholungen.
Mit dauerhaft verfügbaren Messungen, früher nutzbaren Querprofilen auf Basis von DEM-Daten, einer verbesserten Punktwolkendarstellung, stabilerer PDF-Verarbeitung und zahlreichen gezielten Optimierungen unterstützt dieses Release effizientere Abläufe – sowohl im Büro als auch direkt auf der Baustelle.
Ein fokussiertes Update, das viele alltägliche Arbeitsprozesse spürbar verbessert.
